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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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  • Was passiert wenn ich im Urlaub krank werde?

    Bei einer Erkrankung während des Erholungsurlaubes wird die Zeit dieser Erkrankung auf das Urlaubsausmaß nicht angerechnet, wenn sie länger als drei Kalendertage gedauert hat und ordnungsgemäß gemeldet wurde.

  • Wie berechnet sich mein Überstundenentgelt?

    Dazu muss zuerst der Normalstundensatz berechnet werden: Grundgehalt/173=Normalstundensatz

    Überstunden Mo-Sa + Feiertags von 06:00-22:00 -> 50% Zuschlag (Normalstundensatz*Anzahl der Überstunden*1,5=Überstundenentgelt)

    Überstunden Mo-Sa und Feiertags von 22:00-6:00 sowie Sonntags von 0:00-24:00 -> 100% Zuschlag (Normalstundensatz*Anzahl der Überstunden*2=Überstundenentgelt)  

  • Wie läuft das mit den Nebengebühren (Zulagen) wenn ich auf Urlaub oder Pflegefreistellung bin?

    Pauschalierte - also monatlich - ausgezahlte Zulagen wie bspw. Gefahrenzulagen werden weiterbezahlt. Einzelverrechnete Zulagen, wie bspw. Lenkerzulagen werden nicht weiterbezahlt.

    Allerdings erhalten alle Bediensteten eimal jährlich mit 1. September 12% (entspricht etwa 6 Wochen - also dem Urlaubs&Pflegefreistellungsanspruch) der einzelverrechneten Nebengebühren der letzten 12 Monate, womit die Bediensteten kein Verlust durch Urlaub&Pflegefreistellung entsteht.

  • Wann werden "Urlaubsgeld" und "Weihnachtsgeld" ausgezahlt?

    Der 13. und 14. Monatslohn, welche als Sonderzahlung gelten und umgangssprachlich "Urlaubs-" bzw. "Weihnachtsgeld" genannt werden, stehen dem Bediensteten mit 1. Juni bzw. mit 1. Dezember zu.

    Beim Vertragsbediensteten welcher seinen Lohn mit Monatsende rückwirkend bekommt ist dies gemeinsam mit dem Mai/November-Lohn, beim Beamten welcher seinen Lohn im Voraus für das beginnende Monat erhält gemeinsam mit dem Juni bzw. Dezember-Lohn.

  • Wer hilft mir bei belastenden Ereignissen?

    Egal was von Dir als belastend empfunden wird, egal wie sich diese Belastung äußert:
    Es ist eine normale Reaktion auf ein abnormales Erlebnis!

    Auslöser können viele Dinge sein: Sei es ein Angriff auf Dich oder dein Team, Tod oder schwere Verletzungen bei Kindern, zahlreiche Schwerverletzte oder Tote, verletzte Kollegen, oder auch beliebige andere Umstände.

    Egal ob direkt nach einem Einsatz, oder aber Tage, Wochen oder gar Monate danach - Ansprechpartner ist für Dich das PEER-System. Kolleginnen und Kollegen die speziell in psychischer Ersthilfe geschult sind. Die Listen der PEERs mit Kontaktinformationen hängen auf jeder Station aus. Das PEER-Bereitschaftshandy ist in jedem Diensttelefon eingespeichert. Bei Bedarf können die PEER-Kolleginnen und Kollegen auch auf ein Psychologenteam zurückgreifen, dass dich bei deinem Problem unterstützen kann.

    Kolleginnen und Kollegen des PEER-Teams sind zur Verschwiegenheit gegenüber der Dienststelle und anderen Kolleginnen und Kollegen verpflichtet.

  • Wann habe ich Anspruch auf Pflegefreistellung und was muss ich beachten?

    Bei der Pflegefreistellung muss man mehrere Fälle unterscheiden.

    1. Wohnt ein Gemeindebediensteter mit nahen Angehörigen (Ehegatte, Eltern, Großeltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister, Wahl-, Pflege- und Stiefkinder, Wahl- Pflege, Stief- und Schwiegereltern sowie Lebensgefährten) im gemeinsamen Haushalt und wird ein solcher Angehöriger wegen einer Erkrankung oder eines Unfalles pflegebedürftig, hat der Gemeindebedienstete Anspruch auf Pflegefreistellung, wenn außer ihm keine andere geeignee Person zur Pflege des nahen Angehörigen im gemeinsamen Haushalt vorhanden ist.

    2. Ein Pflegefreistellung eines Gemeindebediensteten erfolgt auch wegen der notwendigen Betreuung seines, Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, weil die Person, die das Kind ständig betreut hat, durch Tod, Aufenthalt in einer Heil- oder Pflegeanstalt, Verbüßung einer Freiheitsstrafe oder wegen schwerer Erkrankung plötzlich ausfällt, und außer ihm keine andere geeignete Person zur Betreuung des Kindes vorhanden ist.

    In beiden vorher genannten Fällen beträgt das Ausmaß der Pflegefreistellung auch bei mehrmaliger Inanspruchnahme höchstens sechs Werktage im Kalenderjahr.

    Die Pflegefreistellung darf für denselben Anlaßfall das Ausmaß von sechs Werktagen nicht übersteigen. Das in Werktagen ausgedrückte Höchstausmaß der Pflegefreistellung im Kalenderjahr ist wie das in Werktagen ausgedrückte Ausmaß des Erholungsurlaubes bei Bediensteten in der 5-Tage-Woche in Arbeitsgage, bei Bedienstete im Turnus-, Wechsel- oder Schichtdienst nach Maßgabe der einzelnen Diensteinteilungen in Schicht- oder Arbeitsstunden umzurechnen.

    3. Hat ein Gemeindebediensteter Anspruch auf Pflegefreistellung gemäß Punkt 1 und/oder 2 im Gesamtausmaß von sechs Werktagen im Kalenderjahr bereits verbraucht und wird ein mit ihm im gemeinsamen Haushalt lebendes Kind, Wahl- oder Pflegekind dieses Bediensteten, das noch nicht 12 Jahre alt ist, wegen Erkrankung pflegebedürftig, besteht ein zusätzlicher Anspurch auf Pflegefreistellung bis zum Höchstausmaß von weiteren sechs Werktagen im Kalenderjahr, wenn außer ihm keine andere geeignete Person zur Pflege des Kindes im gemeinsamen Haushalt vorhanden ist.

    4. Hat der Gemeindebedienstete seinen gesamten Pflegefreistellungsanspruch (das heißt, sowohl sechs Werktage nach Punkt 1 und 2 als auch sechs Werktage nach Punkt 3) verbraucht, kann er zur notwendigen Pflege seines im gemeinsamen Haushalt lebenden erkrankten Kindes, Wahl- oder Pflegekindes, das das 12. Lebensjahr nocht nicht überschritten hat, einen noch nicht verbrauchten Erholungsurlaub auch ohne die vorgesehene Festsetzung durch den Dienststellenleiter antreten. Ein derartiger Urlaub kann auch unmittelbar im Anschluß an den letzten Tag der Pflegefreistellung in Anspruch genommen werden.

    In allen angeführten Fällen ist die Inanspruchnahme der Pflegefreistellung unverzüglich (z.B. telefonisch) der Dienststelle zu melden.

    In weiterer Folge hat der Gemeindebedienstete eine schriftliche Erklärung darüber abzugeben, dass die erforderliche Pflege (Betreuung) durch ihn notwendig war, weil keine andere geeignete Pflege- (Betreuungs-)person vorhanden war.

    Die Pflegebeedürftigkeit ist durch eine ärztliche Bestätigung, der Ausfall einer Betreuungsperson durch entsprechende Unterlagen nachzuweisen. Von einer ärztliche Bestätigun g kann dann abgesehen werden, wenn der Arzt, der die Bestätigung aussstellen soll, ein Honorar verlangen würde.

    1. Wie lange gilt die Fortzahlung von Lohn und Nebengebühren bei Dienstunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall?

      Für Vertragsbedienstete gilt: Lohn und Nebengebühren werden für eine gewisse Zeit, abhängig von der Beschäftigungsdauer bei der Stadt Wien weiter fortgezahlt.

      Es gelten folgende Fristen bei einer Dauer des Dienstverhältnisses von:
      bis zur Dauer von weniger als zwei Jahren - sechs Wochen,
      zwei Jahren - neun Wochen,
      drei Jahren - zwölf Wochen,
      fünf Jahren - vierzehn Wochen,
      acht Jahren - sechzehn Wochen.

      Bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheit gelten einheitlich 26 Wochen.

      Nach Ablauf der Frist der Entgeltfortzahlung gebührt das Krankengeld des Sozialversicherungsträgers - bis zum 43ten Krankenstandstag 50%, danach 60% der Bemessungsgrundlage. Bemessungsgrundlage ist letzte Monatseinkommen vor Beginn des Krankenstands.

      Sobald und solange Krankengeld bezogen wird, beginnt jedoch außerdem der Anspruch auf den Krankengeld-Zuschuss der Stadt Wien, welcher für die Dauer von maximal 12 Monaten die Differenz zwischen Krankengeldanspruch und Bemessungsgrundlage zu maximal 49% ausgleicht.

      Für Beamte gilt: Der Anspruch auf den Monatslohn erlischt nicht. Der Lohn wird bis zur Wiederaufnahme der Arbeit oder bis zum Eintritt in die Pension fortgezahlt. Für die Nebengebühren des Beamten gelten die selben Fortzahlungsfristen wie für Lohn&Nebengebühren bei den Vertragsbediensteten.

    2. Was muss ich bei einer Dienstverhinderung beachten?

      Eine Dienstverhinderung aufgrund von Krankheit, Unfall oder einen anderen wichtigen, seine Person betreffenden Grund, ist dem unmittelbaren Vorgesetzten unverzüglich zu melden (z.B. durch telefonische Meldung). Das heißt spätestens zu dem Zeitpunkt, zu dem der Dienst anzutreten gewesen wäre.

      Für eine Dienstverhinderung die länger als drei Tage andauert, ist in jedem Falle eine Bestätigung über die Dienstverhinderung vorzulegen. Auf Verlangen des Vorgesetzten kann auch schon bei kürzeren Dienstverhinderungen eine Bestätigung notwendig sein.

      Bei Krankheit oder Unfall ist eine ärztliche Bestätigung, bei einem anderen wichtigen, die Person des Bediensteten betreffenden Grund eine entsprechende Unterlage beizubringen.

      Ein derartiger anderer wichtiger Grund liegt z.B. bei verhinderter Rückkehr vom Urlaub oder Eintritt unvorhergesehener Ereignisse, Naturkatastrophen, Lahmlegung des Verkehrswesens, aber auch bei Vorladungen zu Gerichten und Verwaltungsbehörden und unaufschiebbaren Arztbesuchen vor.

      Ein wegen Krankheit oder Unfall abwesender Bediensteter hat sich auf Verlangen des Magisrates einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen

      Kommt der Bedientete allen diesen Verpflichtungen nach, so gilt seine Abwesenheit vom Dienst als gerechtfertigt. Bleibt ein Bediensteter hingegen eigenmächtig und unentschuldigt dem Dienst fern, verliert er für die Zeit einer solchen Abwesenheit den Anspruch auf seine Bezüge.

       

    3. Wie viele Tage/Schichten habe ich Urlaub?

       Berechnung des Jahres-Urlaubsanspruchs:

      • vor Vollendung des 33. Lebensjahres 200 Stunden = 25 Tage (8Std./5T.p.W.) = 16 Schichten (12,5Std.-Dienst)
      • ab Vollendung des 33. Lebensjahres 216 Stunden = 27 Tage (8Std./5T.p.W.) = 17,28 Schichten (12,5Std.-Dienst)
      • ab Vollendung des 43. Lebensjahres 240 Stunden = 30 Tage (8Std./5T.p.W.) = 19,2 Schichten (12,5Std.-Dienst)
      • ab Vollendung des 57. Lebensjahres 264 Stunden = 33 Tage (8Std./5T.p.W.) = 21,12 Schichten (12,5Std.-Dienst)
      • ab Vollendung des 60. Lebensjahres 280 Stunden = 35 Tage (8Std./5T.p.W.) = 22,4 Schichten (12,5Std.-Dienst)

      Die Berechnung des Urlaubs erfolgt also grundsätzlich nach Stunden.

      Bei Bediensteten mit einer Normalarbeitszeit von Mo-Fr. wird nach den genannten Tagen (8Std./5T.p.W.) gerechnet, Wochenende&Feiertage werden auch bei mehrwöchigen Urlauben nicht mitgezählt.

      Bei Bediensteten des Schicht/Wechseldienstes gilt: Es wird nach den genannten Schichten gerechnet. Freie Tage werden auch bei mehr als nur einem Block dauernden Urlaub nicht mitgezählt. Feiertage werden nur dann nicht mitgezählt wenn auch für den Rest der Woche Urlaub konsumiert wird.

    4. Wann komme ich in die nächst höhere Gehaltsstufe?

      Steht am monatlichen Gehaltszettel, Seite 2 unter "Vorr. Termin".

    5. Wieso hat mein Gehaltszettel zwei Spalten und was bedeuten die?

      Die linke Spalte führt den Bezug des Grundgehalts des aktuellen Monats, sowie etwaiges Kilometer/Kindergeld auf. Darunter folgen die aufgeführten Abzüge vom Grundgehalt wie Pensions- und Sozialversicherungsbeiträge, Wohnbauförderbeitrag (WFB), Lohnsteuer und Personalvertretungsumlage und sofern zutreffend Gewerkschafts-Mitgliedsbeitrag, Abzüge durch freiwillig geleistete Zukunftsvorsorge oder Pensionsvorsorgen.

      Die rechte Spalte führt Rück-/Nachzahlungen auf. Das sind die Nebengebühren (Zulagen) die durch Tätigkeiten, Funktionen, Mehrdienstleistungen, Überstunden, etc. erwachsen. Sämtliche Nebengebühren werden immer nach Abschluss eines Monats abgerechnet, können also niemals mit Ende des aktuellen Monats - sondern erst im Folgemonat ausbezahlt werden - deshalb sind des Rück-/Nachzahlungen.

      Darunter finden sich die Abzüge der Rück-/Nachzahlungen, das sind natürlich wieder Pensions- und Sozialversicherungsbeiträge, Wohnbauförderbeitrag und Lohnsteuer, sowie etwaig freiwillig geleistete Pensionsvorsorgen. Auf die Rück-/Nachzahlungen - also die Nebengebühren wird keine Personalvertretungsumlage und kein Gewerkschaftsbeitrag eingehoben.

      Darunter finden sich dann die Summen der Einkünfte und Abzüge aus beiden Spalten, sowie die Summe des Auszahlungsbetrages.

    6. Wie viele Fortbildungsstunden kann ich auf Überstunden anrechnen?

      Die MA70 verlangt von ihren Sanitäterinnen und Sanitätern jährlich 10 Stunden Fortbildung nach §51 SanG zu absolvieren. Diese 10 Stunden können als Überstunden angerechnet werden.

      Nur Fortbildungen die in der Freizeit bei der Rettungsakademie der MA70 absolviert werden können auch als Überstunden angerechnet werden. Überstunden durch Fortbildungen können nicht ausbezahlt werden, sondern müssen als Zeitausgleich konsumiert werden.

      Achtung: Externe Fortbildungen (bei anderen Organisationen/Vereinen) können zwar selbstverständlich nach SanG über die Rettungsakademie angerechnet werden (und zählen damit auch für das Erreichen der Fortbildungspflicht von 10 Stunden pro Jahr), jedoch nicht als Überstunden.

    7. Wie viele Fortbildungsstunden nach SanG muss ich absolvieren?

      Gemäß SanG 16 Stunden in 2 Jahren. Die MA70 hingegen verlangt 10 pro Jahr.

    8. Ich habe Probleme mit Kolleginnen oder Kollegen bzw. Vorgesetzten, wer hilft mir?

      Wende dich an den oder die Personalvertreter/in deines Vertrauens!
      Gemeinsam werden wir an einer Lösung arbeiten, egal wie groß oder klein das Problem ist.

      Geht es um Mobbing oder Bossing, gibt es ein breites Angebot um dir zu helfen. Sei es über die Gewerkschaft oder auch die Mobbing-Beratungsstelle für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Magistrat Wien.

    Keine Antwort auf Deine Frage?

    Kontaktiere deine Personalvertreter Erwin & Andreas, oder frag deinen Personalvertreter vor Ort!

    Wir sind für Dich da!